Die Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums Lerchenstraße haben heute Besuch von der Bürgerschaftsvizepräsidentin Silvia Schön bekommen. Anlässlich des Internationalen Frauentages diskutierte die Politikerin mit den Jungen und Mädchen über die Situation von Frauen in Beruf, Familie und Freizeit. Offen berichtete sie von ihren persönlichen Erfahrungen und rief die Jugendlichen auf: „Seid mutig, glaubt an Euch selbst und habt Spaß dabei!“ Den Mädchen riet sie, gemeinsam gegen Missstände anzugehen. Diese zeigten sich von dem Vortrag beeindruckt. „Wir sollten uns nicht so schnell von den Jungs unterkriegen lassen, wenn sie sagen, dass wir etwas nicht können“, zog eine Schülerin ihr Fazit. Eine andere dankte Silvia Schön dafür, dass sie ihnen Mut gemacht habe, dass man das, was man sich vornimmt, auch schaffen könne.
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Es gibt etwas Neues für Euch in der Bürgerschaft. Ab sofort bieten wir Euch Führungen und Rollenspiele zum Thema Politik an. Vielleicht habt Ihr ja Lust, mit Eurer Klasse unser Parlament zu besuchen und an dem einen oder anderen Projekt teilzunehmen. Die speziellen Führungen und Kurse finden werktags ab 10 Uhr statt und dauern bis zu 1,5 Stunden.
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Wie ist das Leben in Israel wirklich? Gibt es auch friedliches Zusammenleben von Juden, Moslems und Christen? Wie stark bestimmen fundamentalistische Gruppen den Alltag? Auf diese und andere Fragen haben Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Obervieland heute in der Bremischen Bürgerschaft Antworten bekommen. Im Anschluss an die Rede des Oberbürgermeisters Haifas, Yona Yahav, vor den Abgeordneten der Bremischen Bürgerschaft anlässlich des Tages des Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar kamen die Jugendlichen mit Dr. Rafael Karpel, dem Berater Yahavs, zu einer Diskussionsrunde zusammen. „Wir haben in Haifa das Riesenglück, dass weder Mohammed noch Jesus noch Moses jemals einen Fuß in unsere Stadt gesetzt haben. Das bedeutet, wir haben keine religiösen Stätten in Haifa und somit auch keine religiösen Konflikte“, erklärte Karpel die Situation in der Partnerstadt Bremens. Der Gast aus Israel warnte trotzdem vor dem wachsenden Fundamentalismus im Nahen Osten. „Sowohl unter den Arabern als auch unter den Juden wächst der Fundamentalismus. Das ist schlimm, denn so wird die Lösung der bestehenden Probleme immer schwieriger, wenn nicht sogar unmöglich“, gab Karpel zu bedenken.
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