Du kannst dich online als Einzelperson anmelden, das Formular steht bald auf diesen Seiten. Teilnehmen kannst Du, wenn Du zwischen 14 und 18 Jahren alt bist. Ob Du noch zur Schule gehst, eine Ausbildung machst oder bereits studierst, ist dabei egal.
Die Anzahl der Teilnehmer/-innen richtet sich nach der Anzahl der maximal verfügbaren Plätze im Plenarsaal der Bremischen Bürgerschaft. Das sind 83 Sitze. Sollten mehr Anmeldungen eingehen als Plätze verfügbar sind, so wird darauf geachtet, dass die Anzahl von Mädchen und Jungen ausgeglichen ist, möglichst viele Schulen und Stadtteile vertreten sind, alle Altersklassen vorhanden sind und genug Schüler/-innen aus Bremerhaven dabei sind. Das bedeutet, die Bürgerschaftskanzlei wählt die Teilnehmer/-innen aus.
Montag, der 8.10.2012
Nach einer Einführung und Erläuterung des Ablaufs der Veranstaltung im Plenarsaal werden aus den Teilnehmer/-innen vier Gruppen gebildet. In diesen Gruppen werden dann Themen für die Aktuelle Stunde gesucht. Im Anschluss werden die Vorschläge aller Kleingruppen zusammengetragen.
Am Nachmittag wird im Plenarsaal die Jüngstenpräsidentin/der Jüngstenpräsident nach der Begrüßung durch den Präsidenten der Bremischen Bürgerschaft, Christian Weber, die Leitung übernehmen. Ihr wählt nun eine Präsidentin/einen Präsidenten und zwei Vize.
Wenn das neue Präsidium gewählt ist, übernimmt es die Leitung und lässt über die Themenvorschläge der Kleingruppen abstimmen. Es können maximal zwei Themen in der Aktuellen Stunde behandelt werden. Es wird vier Ausschüsse mit vorgegebenen bremischen Themen geben. Die Teilnehmer/-innen ordnen sich den Themen zu, wobei das Präsidium eine gerechte Zuteilung gewährleistet
Im Anschluss konstituieren sich die Ausschüsse und wählen eine/n Ausschussvorsitzende/n und Ihrer jeweiligen Vertreter.
Dienstag, der 9.10.2012
Der zweite Tag beginnt mit der Wahl des Sitzungspräsidiums. Im Anschluss geht es direkt in die Ausschüsse zu weiteren Arbeit. Nach dem Mittagessen können im Plenarsaal lebhafte Diskussionen entstehen. Denn es geht weiter mit den am Vortrag ausgesuchten Themen der Aktuellen Stunde. Die Debattenleitung übernimmt dabei das gewählte Präsidium.Mittwoch, der 10.10.2012
Der dritte Tag beginnt mit der Fortsetzung der Arbeit in den einzelnen Ausschüssen. Hier besteht nun die Möglichkeit, in den Ausschüssen mit den Fachleute zu den jeweiligen Themengebieten zu diskutieren. Im Anschluss daran musst Du am Nachmittag mit den anderen Ausschussmitgliedern bis zum Abend eine Resolution erstellen, die konkrete politische Probleme benennt und Lösungen durch politische Entscheidungen vorschlägt.Donnerstag, 11.10.2012
Der vierte Tag von Jugend im Parlament dreht sich hauptsächlich um die Resolutionen. Ihr müsst in Debatten gemeinsam Entscheidungen treffen. In der Sitzung im Plenarsaal stellen die Ausschussvorsitzenden ihre Resolutionen kurz vor. Ebenso musst Du nun Deine gewünschte Änderung kurz vor den Anderen begründen. Darüber wird diskutiert.
Wenn alles gesagt ist, oder die Zeit zu knapp wird, muss abgestimmt werden. Wenn Du mit einer Mehrheit anderer Teilnehmer für eine Resolution stimmst, so ist sie angenommen. Dabei kann es natürlich auch passieren, dass Dein Änderungsantrag oder Deine gewünschte Resolution keine Mehrheit findet. Das ist Alltag in einer parlamentarischen Demokratie.
Wenn über alle Resolutionen und Änderungen abgestimmt wurde, kommt der feierliche Moment der Übergabe der Resolutionen an den Bürgerschaftspräsidenten. Der Bürgerschaftspräsident leitet diese Resolutionen am selben Tag an den Senat und die Fraktionen weiter. Die Exekutive erstellt dann eine erste Einschätzung der Forderungen von Jugend im Parlament, um sie am Samstag im Plenum vorzustellen.
Am Freitag, 12.10. könnt Ihr Euch in der Schule für den folgenden Samstag rüsten. Nutzt die Gelegenheit und erzählt in Euren Klassen/Kursen von Jugend im Parlament. Ladet doch die Gruppen für den kommenden Tag ein, der Debatte von den Besucherrängen zu folgen!
Samstag, der 13.10.2012
An diesem Tag diskutiert Ihr 2 Stunden mit Vertreterinnen und Vertretern der Fraktionen, mit Fachleuten aus der Verwaltung und Vertreter/-innen der Regierung über die Ergebnisse von Jugend im Parlament. Das bedeutet, dass Ihr unmittelbar an die Veranstaltung eine erste Rückmeldung erhaltet. Es handelt sich um eine Einschätzung der Fachleute und einer vorläufigen Stellungnahme der Fraktionen. Anschließend wird ein zusammenfassender Bericht erstellt und dem Vorstand der Bremischen Bürgerschaft zugeleitet.
Der Vorstand entscheidet, welchen Weg die Resolutionen von Jugend im Parlament nehmen werden - entweder gehen Eure Beschlüsse direkt ans Parlament oder sie nehmen einen Umweg über die Ausschüsse und Deputationen. Hier könnten die Themen nochmal vertiefend diskutiert werden. Auf jeden Fall wird abschließend eine Debatte über Jugend im Parlament in der Bürgerschaft erfolgen - und zwar nachmittags, so dass Ihr die Debatte von der Tribüne aus verfolgen könnt.
Die Stellungnahme des Parlaments werden auf unserer Internetseite veröffentlicht.